Wanderausstellung
Was heißt hier Minderheit?
Juni 2022
Auf Tournee in Deutschland
Für die Wanderausstellung „Was heißt hier Minderheit?“ entwickelte Buerojolas ein räumliches Gestaltungskonzept, das Inhalt und Form auf besondere Weise verbindet. Fünf skulpturale Ausstellungselemente übersetzen die Identität der autochthonen Minderheiten und der Sprechergruppe Niederdeutsch in eigenständige, wiedererkennbare Formen. Jedes Objekt ist ein Unikat und greift historische Symbole, kulturelle Codes sowie sprachliche Besonderheiten der jeweiligen Gemeinschaft auf – vom friesischen Pompeblêd über das dänische Ø bis zum niederdeutschen Bücherregal.
So wird Gestaltung selbst zum Erzähler: Die Exponate vermitteln nicht nur Informationen, sondern machen Geschichte, Gegenwart und kulturelle Vielfalt räumlich erfahrbar. Durch die Verbindung von klarer Formensprache, symbolischer Ebene und mobiler Funktion entstand eine Ausstellung, die an wechselnden Orten Aufmerksamkeit schafft und Dialog ermöglicht.
Buerojolas verantwortete die konzeptionelle Gestaltung, den Detailentwurf, das Grafikdesign, die künstlerische Bauleitung sowie die Übersetzung der Inhalte in eine prägnante visuelle Sprache. Die Produktion der Wanderausstellung erfolgte durch rotes pferd.
Fotocredits: Minderheitensekretariat + Stefan Haehnel
Leistungen
Ausstellungsgestaltung, Szenografie, Grafikdesign, Mediengestaltung, Entwicklung von Medienterminals, Entwicklung einer modularen Bauweise
Mitwirkende
Johanna Hoffmann, Isabel Latza, Tim Jolas
Auftrag / Zeitraum
Minderheitensekretariat/BMI
Juni 2022












